KARTE BOCHUMER GABENZÄUNE

Euch allen ein großes DANKESCHÖN für Euer Engagement!
Nicht nur der Gabenzaun an der Düppelstraße wird gut und regelmäßig bestückt, mittlerweile gibt es sogar schon DREI
Gabenzäune in Bochum.

Eine Karte könnt Ihr hier herunterladen.

gabenzäune karte

Damit möglichst viele Menschen ohne Zuhause von den Zäunen erfahren, druckt bitte einen Plan aus, tragt ihn bei Euch und gebt ihn bei Bedarf an bedürftige Menschen weiter.
Gerne könnt Ihr ausgedruckte Pläne auch laminieren und im bochumer Stadtgebiet aufhängen.

Handelt solidarisch! Danke!

SOLIDARITÄT MIT MENSCHEN OHNE ZUHAUSE

Liebe Genoss*innen,
das Ausmaß der Corona-Pandemie hat uns alle überraschend stark getroffen. Jede*r hat mit der aktuellen Lebenssituation und den verheerenden Umständen mehr oder weniger zu kämpfen. Es sind schwere Zeiten für uns ALLE* und eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft!
Insbesondere für Menschen* die sich in prekären Lebenslagen befinden, kein Zuhause haben, die von Sucht oder Abhängigkeit betroffen sind und auf der Straße leben bedeutet dies eine enorme Herausforderung.

Durch die bundesweiten Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens verlieren viele Menschen* ihre einzige Einkommensquelle, da sie nur durch das Geld und Sachspenden der Bevölkerung ihren täglichen Bedarf decken können.

Solidarität ist so wichtig wie nie!!!

Lasst uns dabei helfen, dass all unsere Mitmenschen diese schwere Zeit gut überstehen.
Das Offene Antifa Café Bochum hat am „Bolzplatz Düppelstraße“ einen Gabenzaun initiiert, an den Ihr in regelmäßigen Abständen beschriftete Tüten mit Spenden hängen könnt, so dass sich Menschen ohne Zuhause dort das von ihnen Benötigte abholen können.

Die Tüten sollten mit Hinweis auf den Inhalt beschriftet sein und jeweils für eine Person ausgerichtet.

Beispiele für Inhalte:

Lebensmittel-Tüten
z.B. Obst, Müsliriegel, Sandwiches, Getränke, Schokolade (nur Sachen die ohne Küche zu verwerten sind)

Sachspenden-Tüten
saubere Kleidung, Hygieneartikel

Hundefutter-Tüten
Nass- und Trockenfutter, Leckerlis, Kauknochen etc.
Bitte macht mit, sorgt dafür dass möglichst viele obdachlose Menschen informiert werden oder initiiert auch in Eurer Nachbarschaft einen Gabenzaun!
Infomaterial kann auf dieser Seite heruntergeladen werden!

Continue reading

SOLIDARITÄT MIT ALLEN GEFLÜCHTETEN * Gegen die Abschottungspolitik der EU

»Fassungslos sehen wir zu, wie in diesem Moment die menschenrechtliche Katastrophe an den europäischen Außengrenzen eine weitere Eskalationsstufe erreicht hat: Am Sonntagnachmittag hat der türkische Präsident Erdogan die Öffnung der türkischen Grenzen angeordnet, um die EU zu zwingen, die türkische Kriegsoffensive in Syrien militärisch zu unterstützen. Zehntausende geflüchtete Menschen haben daraufhin die Türkei allein innerhalb eines Tages verlassen. An der türkisch-griechischen Landesgrenze wurden sie von griechischen Grenzpatroullien mit Tränengas und Schüssen zurückgedrängt. Am Montag gab es bereits Meldungen über mindestens ein Todesopfer. Die griechische Armee bereitet sich faktisch auf einen Militäreinsatz gegen die Geflüchteten vor. Die griechische Regierung erklärte bereits am Montag, fast 10.000 geflüchtete Menschen an der Einreise gehindert zu haben. Zudem kündigte sie an, das Asylrecht für einen Monat auszusetzen.

Auf Lesbos verhinderten Faschisten gewaltsam, dass Geflüchtete an Land kommen und griffen dabei auch massiv Journalist*innen und Helfer*innen an. Weder Polizei noch Küstenwache schritten ein. Eine Aktivistin schreibt uns aus Lesbos: „Wir sind jetzt am schlimmsten, dunkelsten und gefährlichsten Punkt angekommen. Das Ausmaß der Gewalt ist unbeschreiblich.“ Auf Lesbos leben schon jetzt rund 20.000 Menschen unter elendsten Bedingungen in einem Camp, das ursprünglich für 3.000 Menschen errichtet worden war. Rund 7.000 unbegleiteten Minderjährigen wird dort jegliches Kinderrecht versagt. Die griechische Regierung bereitet momentan gegen massive Widerstände den Bau von geschlossenen Lagern vor.

Die ersten Reaktionen aus der deutschen Politik zur aktuellen Eskalation kommen von einer konservativen Front der Abschottungsverteidiger: Seitens der CDU werden sofort Grenzkontrollen und Zurückweisungen an den deutschen Grenzen gefordert, die FDP will „unkontrollierte Migration“ verhindern. David McAllister (CDU), Chef des Auswärtigen Ausschusses des EU-Parlaments findet einen Tränengaseinsatz gegen Geflüchtete an den Grenzen „absolut gerechtfertigt“. Der Vorsitzende der EVP-Fraktion im Europaparlament, Manfred Weber (CSU) bekommt dieser Tage immer wieder das Wort: Auch er verteidigt die gewaltsame Abschottung und plädiert für eine weitere „Sicherung“ der Außengrenzen. NRW-Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) fordert allen Ernstes eine „Erneuerung des EU-Türkei-Abkommens“.

Dass die Bereitschaft Geflüchtete aufzunehmen seitens vieler Kommunen sehr wohl da ist, zeigen mehr als 130 Städte und Gemeinden in Deutschland, die sich zu „Städten Sicherer Häfen“ erklärt haben – auch Bochum gehört dazu! Der Potsdamer Bürgermeister hat zudem vor einigen Tagen die „Erklärung von Lesbos“ initiiert, in der die sofortige Aufnahme aller unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge gefordert wird.

Wir dürfen jetzt also nicht in Fassungslosigkeit verharren, sondern müssen die Politik zum sofortigen Handeln zwingen!

Wir fordern von Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und der Politik in Bochum, dass sie aktiv handelt und Druck auf die Regierung macht, die Aufnahme von geflüchteten Menschen von den EU Außengrenzen möglich zu machen! Bochum ist sicherer Hafen – nun gilt es, dies umzusetzen!
Wir fordern die sofortige Aufnahme unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter von den griechischen Inseln in Deutschland und auch in Bochum. Wir haben hier vor Ort Platz und genügend Betreuungsplätze!
Wir fordern die sofortige Evakuierung der Menschen aus den Grenzgebieten in sicheres EU-Gebiet!
Wir fordern das unverzügliche Inkraft-Setzen eines wirksamen Relocation-Programms zur Verteilung Geflüchterter auf alle Staaten der Europäischen Union und deren menschenwürdige Versorgung.
Wir fordern sichere Fluchtwege für Menschen aus Kriegs- und Krisenregionen nach Europa und faire Asylverfahren für Alle!

In Bochum und überall: Schafft sichere Häfen – sofort!«

FRAUEN*RECHTE UND FRAUEN*HASS Buchvorstellung mit Eike Sanders vom FE.IN

f:antifa bochum goes Offenes Antifa Café Bochum

FRAUEN*RECHTE UND FRAUEN*HASS
Antifeminismus und die Ethnisierung von Gewalt

Buchvorstellung und Diskussion mit Eike Sanders
vom AUTOR*INNENKOLLEKTIV FE.IN

Antifeminismus will die Errungenschaften der (queer)feministischen Bewegungen zurückdrehen: durch Begriffsumdeutungen, Angriffe auf reproduktive Rechte,
auf Ressourcen und Gleichstellungsmaßnahmen. Antifeminismus kann auch tödlich sein. Derweil entdecken die extreme Rechte, Konservative und die sogenannte gesellschaftliche Mitte „Frauenrechte“ dort, wo die Figur der „weißen Frau als Opfer“ Mobilisierungskraft entfaltet und für rechte Frauen* Selbstermächtigung verheißt.

Wann: Mittwoch, 26.02.2020

Wo: Soziales Zentrum Bochum, Josephstr. 2

Geöffnet ab 18:30 Uhr

Vortrag ab 19:00 Uhr

Anschließend veganes Essen gegen Spende

Naziaktivitäten in Essen – und wie linke Strukturen dagegen halten

Die “Steeler Jungs” aus Essen bezeichnen sich selbst als “Bürgerwehr” und laufen unter diesem Namen regelmäßig durch den Stadtteil. Davon haben sicher schon viele mitbekommen. In einem Vortrag soll erklärt werden, wer diese ominöse Nazigruppe ist und was sie gefährlich macht. Der von der Antifa Essen West veröffentlichte Report über Essener Naziaktivitäten ist die Basis des Vortrags. Darüber hinaus stellt er linke Strukturen in Essen vor, beleuchtet die Verbindungen der Essener Nazis in andere Pottstädte und stellt Zukunftspläne vor.
Also kommt vorbei, informiert euch und macht euch für antifaschistischen Protest im Ruhrgebiet bereit.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, sexistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Wann: 12.02.2020, Tresen ab 18:30 Uhr, Vortrag ab 19 Uhr
Wo: Soziales Zentrum, Josephstrasse 2, Bochum
anschließend veganes Essen gegen Spende

KEINE ZUSAMMENARBEIT MIT DER MLPD

In den letzten Wochen und Monaten kam es in Bochum und auch bundesweit zu zahlreichen Konflikten zwischen progressiven Zusammenhängen und der MLPD. Diese Konflikte und Angriffe haben ihren Ursprung ausnahmslos in dem respektlosen, fordernden und unsolidarischen Verhalten von MLPD-Mitgliedern. Bewusst wurden diese Konflikte von Seiten der MLPD eskaliert, indem sie u.a. Outings von politisch linksstehenden Personen veröffentlichten oder Anzeigen gegen unbequeme Kritiker*innen stellten, um diesen zu schaden und an persönliche Daten zu gelangen. Weiterhin versuchten MLPD-Mitglieder mehrfach, wenn auch erfolglos, an Informationen ihrer Kritiker*innen zu gelangen, indem sie ihr Umfeld ausfragten. Damit übernimmt die MLPD Methoden, die wir bislang nur von den Gegner*innen progressiver Bewegungen – also von Rechten, Neonazis, sowie Staats- und Verfassungsschutz – kennen. Es sind Angriffe auf Einzelpersonen und die gesamte progressive Bewegung insgesamt, weil sie konkret Menschen nötigen und gefährden.
In der Folge fassen wir die Angriffe der MLPD auf progressive Strukturen und Demonstrationen in Bochum zusammen, die deutlich machen, dass es sich dabei nicht um Einzelfälle oder individuelles Fehlverhalten sondern um die eskalative Strategie der MLPD handelt.
Vorfälle am 20.09.2019
• Bei der Großdemonstration zum globalen Klimastreik in Bochum griffen Mitglieder der MLPD Organisator*innen und Demonstrierende an und versuchten die Demonstration für ihre Zwecke zu missbrauchen. Obwohl der Demokonsens der Schüler*innengruppe Fridays-for-Future explizit Parteifahnen und Parteiwerbung ausschließt, zeigte sich die MLPD erneut unsolidarisch und verstieß auch nach mehrfacher Ansprache durch Demonstrierende und Ordner*innen bewusst dagegen. Zudem wurde in Form von Flyern Parteiwerbung innerhalb der Demonstration betrieben. Das unsolidarische Verhalten der MLPD störte viele Demonstrierende, weshalb sich immer mehr Menschen einfanden und ihrem Unmut über das provokante Auftreten Luft machten. Über den Lautsprecherwagen wurde auf das unsägliche Verhalten der MLPD aufmerksam gemacht, was diese in altbekannter Opfermanier als „antikommunistischer Pogromstimmung“ hochstilisierten. Schließlich ließ die MLPD eine Anzeige wegen Verleumdung anfertigen.
• Drei Personen, die sich während der Demonstration zeitweise auf dem Lautsprecherwagen befanden, wurde von MLPD-Mitgliedern abfotografiert und anschließend im MLPD-Magazin geoutet.
• Nachdem die MLPD über ihren eigenen Lautsprecher teils antisemitische und sexistische Inhalte verbreitete, wurde die verantwortliche Rednerin von Demonstrierenden angehalten dies zu unterlassen. Daraufhin drängte weitere MLPD-Mitglieder Kritiker*innen mittels körperlicher Gewalt beiseite. Ein männliches MLPD-Mitglied drückte dabei eine Klima-Aktivistin mit seiner Hand ins Gesicht.
• Da sich die MLPD nicht an den Demo-Konsens hielt, Demonstrierende und Organisator*innen provozierte, ihnen gegenüber handgreiflich wurde und Fotos von Kritiker*innen anfertigt, machten immer mehr Demonstrierende und auch Ordner*innen verbal deutlich, dass die MLPD von der Demonstration auszuschließen sei. Während dieser Diskussionen machte ein weibliches MLPD-Mitglied Porträtfotos einer Klima-Aktivistin. Nachdem die Polizei erneut hinzugezogen werden muss, um die Löschung des Fotos zu fordern, erschien einige Zeit später im Presseorgan der MLPD ein Artikel mit willkürlich geschossenen Gesichtsfotos Demonstrierender, um diese zu outen (s.o).
Vorfälle am 01.11.2019
• Bei der überregionalen „Solidarität mit Rojava“-Demonstration in Bochum verstießen die acht Teilnehmenden MLPDler gegen den vom Bündnis und vom Veranstalter beschlossenen Demo-Konsens, indem sie als einzige deutsche Partei ihre Fahne präsentierten. Trotz zahlreicher Ansprachen von Ordner*innen und Teilnehmer*innen wurde sich der Bitte diese einzurollen widersetzt und teilweise aggressiv gedroht. Schließlich erdreistete sich die MLPD-Gruppe am Ende der Demonstration nach diesem unsolidarischen Verhalten sogar zum Versuch in den Lautsprecherwagen einzudringen und einen Redebeitrag einzufordern. Als sich ihnen Menschen entgegenstellten, versuchten MLPDler Fotos von diesen Personen anzufertigen und riefen nach der Polizei, wo sie schließlich auch eine Anzeige gegen Unbekannt aufgaben. Weiterhin versuchten sie manipulativ kurdische Genoss*innen in den von ihnen provozierten Konflikt zu ziehen.
In den Bochumer Nachbarstädten Witten und Herne agiert die MLPD in gleicher Weise, stellt Anzeigen gegen Nazigegner*innen (Herne) oder outet Menschen aus progressiven Zusammenhängen mit Namen und Gesichtern (Witten).
Ähnliche Angriffe der MLPD gab es in den vergangenen Monaten auch in Recklinghausen, Mülheim, Köln, Dortmund, Frankfurt, Rostock, Gera, Oldenburg, Augsburg (Liste unvollständig).
In den letzten Wochen und Monaten versuchte die MLPD immer wieder linke Demonstrationen zu vereinnahmen und zu provozieren. Die MLPD sucht dazu Demonstrationen auf, die von progressiven, überparteilichen Strukturen mit viel Aufwand und hoher Organisationsleistung durchgeführt werden, um diese für ihre Zwecke und ohne Rücksicht und Respekt für die Veranstaltenden zu missbrauchen. Durch ihr unsolidarisches und dissoziales Verhalten und Auftreten hat sie in progressiven Zusammenhängen nichts verloren. Ihr Verhalten steht linken Werten wie Solidarität, Rücksicht und Respekt diametral entgegen. Bundesweit isoliert sich die ohnehin randständige, stalinistische, autoritäre und politisch irrelevante MLPD damit noch weiter. Mit Outings linker Aktivist*innen, dem Anzeigen von Personen oder dem „Einklagen“ in FFF-Demonstrationen, zeigt sie nur mehr, dass sie nicht auf emanzipativer, progressiver Seite steht. MLPD raus aus unseren Bündnissen und Strukturen, denn sie gefährdet uns und unsere Freund*innen!
Auch für Bochum steht fest: Die MLPD ist auch hier kein Bündnispartner für linke, emanzipatorische und progressive Zusammenhänge.
Fridays for future Bochum
Antifaschistische Gruppe 5
Solidaritätsbündnis für Rojava Bochum
Antifaschistische Aktion 44
Antifaschistische Linke Bochum
Antifaschistische Aktion Bochum
f:antifa Bochum
Offenes Antifa Café Bochum
Solidaritätsbündnis für Rojava Bochum
Tierbefreier*innen Bochum
Bochumer Geschichtswerkstatt